Allgemeine Geschäftsbedingungen

§1 Allgemeines
1. Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden AGB genannt) gelten für alle dem Fotografen Hagen König der-theaterfotograf (im Folgenden Hagen König genannt) erteilten Aufträge. Sie gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht umgehend widersprochen wird.

2. “Lichtbilder” i.S. dieser AGB sind alle von Hagen König hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. (Negative, Dia- Positive, Papierbilder, Still-Videos, elek-
tronische Stehbilder in digitalisierter Form, Videos usw.)

3. Ein Widerspruch des Kunden zu den AGB, ist schriftlich binnen drei Werktagen ab Auftragserteilung zu erklären. Abweichenden Geschäftsbedingungen des Kunden wird hiermit widersprochen.

4. Die AGB gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung auch ohne ausdrückliche Einbe-ziehung auch für alle zukünftigen Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen von Hagen König.

§2 Urheberrecht
1. Hagen König steht das Urheberrecht an den Licht-bildern nach Maßgabe des Urheberrechtsgesetzes zu.

2. Die von Hagen König hergestellten Lichtbilder sind grundsätzlich nur für den eigenen Gebrauch oder die einmalige Nutzung im Sinne des Auftrages des Auf-
traggebers bestimmt. Die Übertragung von Nutzungs-
rechten bedarf einer gesonderten Vereinbarung und Vergütung.

3. Überträgt Hagen König Nutzungsrechte an seinen Werken, ist, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart, jeweils nur das einfache Nutzungsrecht übertragen. Eine Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte bedarf der besonderen Vereinbarung.

4. Die Nutzungsrechte gehen erst über nach vollständiger Bezahlung des Honorars an Hagen König.

5. Der Besteller eines Bildnisses i. S. von § 60 UrhG hat kein Recht, das Lichtbild zu vervielfältigen und zu verbreiten, wenn nicht die entsprechenden Nutzungs-
rechte übertragen worden sind. § 60 Urheberrechts-
gesetz wird ausdrücklich abbedungen.

6. Bei der Verwertung der Lichtbilder kann Hagen König, sofern nichts anderes vereinbart wurde, verlangen, als Urheber des Lichtbildes genannt zu werden. Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt Hagen König zum Schadensersatz.

7. Die Negative bzw. Originaldateien verbleiben bei Hagen König. Eine Herausgabe der Negative oder Originaldateien an den Auftraggeber erfolgt nur bei gesonderter Vereinbarung.

§3 Vergütung, Eigentumsvorbehalt
1. Für die Herstellung der Lichtbilder wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer berechnet.

2. Durch den Auftrag anfallende Kosten und Auslagen (z.B. Material- und Laborkosten, Modellhonorare, Kosten für erforderliche Requisiten, Reisekosten, erforderliche Spesen etc.) sind nicht im Honorar enthalten und sind vom Auftraggeber zu tragen.

3. Fällige Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen.

4. Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Bildmaterialien Eigentum von Hagen König.

5. Hat der Auftraggeber Hagen König keine ausdrück-
lichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Lichtbilder gegeben, so sind Reklamationen hinsichtlich der Bildauffassung, sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung ausgeschlossen. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen.
Hagen König behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.

§4 Haftung
1. Hagen König verpflichtet sich, den Auftrag mit größtmöglicher Sorgfalt auszuführen, insbesondere ihm überlassene Aufnahmeobjekte, Vorlagen, Filme, Displays, Layouts sorgfältig zu behandeln. Er haftet für entstandene Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

2. Beanstandungen offensichtlicher Mängel sind innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der Lichtbilder schriftlich bei Hagen König geltend zu machen. Für die Wahrung der Frist gilt der Eingang der Rüge bei Hagen König.

§5 Nebenpflichten
1. Der Auftraggeber versichert, daß er an allen dem Photographen übergebenen Vorlagen das Verviel-
fältigungs- und Verbreitungsrecht sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Ersatzansprüche Dritter, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen, trägt der Auftraggeber.

2. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Aufnahme-
objekte rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und unverzüglich nach der Aufnahme wieder abzuholen.
Holt der Auftraggeber nach Aufforderung die Aufnahme-objekte nicht spätestens nach zwei Werktagen ab, ist der Photograph berechtigt, gebenenfalls Lagerkosten zu berechnen oder bei Blockierung seiner Studioräume die Gegenstände auf Kosten des Auftraggebers auszulagern. Transport- und Lagerkosten gehen zu Lasten des Auftraggebers.

3. Hagen König verpflichtet sich, die Aufnahmegegenstände sorgfältig zu behandeln, er haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

§6 Leistungsstörungen Ausfallhonorar
1. Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die von Hagen König nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, so erhöht sich das Honorar, sofern ein Pauschalpreis vereinbart war, entsprechend. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält Hagen König auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass Hagen König kein Schaden entstanden ist. Bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit des Auftraggebers kann Hagen König auch Schaden-ersatzansprüche geltend machen.

2. Liefertermine von Lichtbildern sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von Hagen König bestätigt worden sind. Hagen König haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

§7 Datenschutz
1. Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Hagen König verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

§8 Schlussbestimmungen
1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland als vereinbart, und zwar auch bei Lieferungen ins Ausland.

2. Nebenabreden zum Vertrag oder zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

3. Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Die Parteien verpflichten sich, die ungültige Bestimmung durch eine sinnentsprechende wirksame Bestimmung zu ersetzen, die der angestrebten Regelung wirtschaftlich und juristisch am nächsten kommt.

4. Erfüllungsort für alle Vertragsparteien für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz von Hagen König.

5. Sind beide Vertragsparteien Vollkaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich rechtliches Sondervermögen, so ist der Geschäftssitz von Hagen König als Gerichtsstand vereinbart.
  • Hagen König
  • Baderberg 2
  • 01662 Meissen